
Vita Compendium
Consultationes
Consultationen sind kostenlos vorzubesprechen. Die Lösung wird gemeinsam erarbeitet.
Vom Nutzen gründlicher Beratung
und gemeinsamer Lösungsfindung
Es ist dem aufmerksamen Beobachter des öffentlichen Lebens nicht verborgen geblieben, daß in Zeiten wachsender Komplexität der Geschäfte und Verhältnisse ein verläßlicher Ratgeber von unschätzbarem Wert sein kann — einer, der nicht bloß Auskunft erteilt, sondern gemeinsam mit dem Ratsuchenden den Weg zur Lösung beschreitet.
Michael Reimer, ansässig zu Lüdinghausen in Westfalen, hat sich diesem Grundsatz verschrieben: keine Antwort ohne Verständnis der Frage, keine Lösung ohne Kenntnis des Zusammenhangs. Wer seine Dienste in Anspruch nimmt, darf erwarten, daß sein Anliegen mit aller gebotenen Sorgfalt geprüft, erörtert und — soweit die Natur der Sache es erlaubt — einer praktischen Auflösung zugeführt wird.
Beratung
Analyse komplexer Sachverhalte, Entwicklung von Handlungsoptionen, Abwägung von Vor- und Nachteilen nach dem Grundsatz der praktischen Vernunft.
Information
Beschaffung, Ordnung und Vermittlung von Wissen aus verschiedenen Gebieten — sachlich, zuverlässig und auf das Wesentliche beschränkt.
Lösungsfindung
Gemeinsame Erarbeitung von Lösungen — nicht durch Diktat, sondern im Dialog, unter Einbeziehung der Kenntnisse und Ziele des Ratsuchenden.
Vermittlung
Übersetzung schwieriger Sachverhalte in verständliche Darlegungen — ohne Vereinfachung des Wesentlichen, ohne unnötige Verkomplizierung des Einfachen.
„Die beste Antwort ist jene, welche der Fragende selbst als richtig erkennt — weil sie aus dem gemeinsamen Denken entsprungen ist."
Die Methode ist induktiv: vom Einzelfall zum Prinzip, vom Prinzip zurück zur Praxis. Kein Schematismus, keine vorgefertigte Antwort — jedes Anliegen verdient eine eigene Betrachtung. Der Ratsuchende wird gebeten, sein Anliegen so vollständig wie möglich darzulegen; die weitere Entwicklung geschieht dann im Gespräch.
Consultationes werden zunächst ohne Verbindlichkeit aufgenommen. Wer Rat sucht, möge sich schriftlich oder in Person melden — der erste Austausch dient der gegenseitigen Klärung.
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In der Absicht, dem gemeinen wie auch dem weniger geübten Correspondenten den Eintritt in die Sphäre technischer Anfragen zu erleichtern, sei hiermit eine Sammlung wohlgesetzter Vorlagen dargeboten, welche, nach Maßgabe ihrer Bestimmung, sowohl die Gegenstände der Kunst als auch deren jeweilige Abstraktionsstufen in gehöriger Ordnung umfassen.
Es ist nämlich eine oft gemachte Erfahrung, daß der erste Schritt — die Anhebung der Feder zur Anfrage — durch Ungewißheit, Ungenauigkeit und Mangel an terminologischer Festigkeit gehemmt werde. Diesem Übelstande soll durch vorliegende Formulare abgeholfen werden, indem sie dem Auftraggeber gleichsam ein sprachliches Gerüst verleihen, innerhalb dessen sich Gedanke und Begehren klar und ohne Umwege entfalten können.
Eine jede Vorlage ist demnach nicht bloß als starres Schema zu begreifen, sondern als ein wohlproportioniertes Gefäß, welches Inhalt nach Maßgabe seiner Natur aufzunehmen vermag. So unterscheidet man etwa zwischen Anfragen niederer Ordnung, welche sich auf konkrete Verrichtungen beziehen — etwa die Ausführung einer bestimmten technischen Operation — und solchen höherer Abstraktion, in denen Prinzipien, Architekturen oder systemische Zusammenhänge zur Sprache kommen.
Durch diese vorgängige Scheidung wird dem Auftragsteller bereits im Moment der Niederschrift eine Einsicht in die Tragweite seines Begehrens eröffnet. Er erkennt, ob er eine bloße Ausführung, eine beratende Stellungnahme oder gar eine konzeptionelle Durchdringung verlangt. Auf solche Weise wirkt die Vorlage nicht allein erleichternd, sondern zugleich bildend; sie ist Werkzeug und Lehrmeister in einem.
Die Sprache selbst ist dabei mit Bedacht gewählt: hinreichend bestimmt, um Mißverständnisse zu bannen, und doch offen genug, um individuellen Umständen Raum zu gewähren. Denn allzu enge Form zwingt den Gedanken, während allzu weite ihn zerfließen läßt.
Als feine Zugabe sei bemerkt: In der wohlgesetzten Anfrage liegt bereits ein Teil der Antwort verborgen. Wer sein Anliegen klar zu formulieren vermag, hat den ersten und oft schwersten Teil der technischen Arbeit bereits vollzogen.